Wo wohnen die Geister?

Die Hitze klebt feucht auf Lamberts Haut. Die Insekten singen geheimnisvol und ewig aus dem Dunkel des Jungels. Vereinzelte Sonnenstrahlen flirrten über das Wasser und über das Schiff. Es liegt verborgen unter einem Dach aus  Blättern, Lianen und wuchernden Farnen. Der brackige Geruch des Flusses nimmt ihm den Athem. Das seitwärts liegende Versorgungsboote treibt immer wieder dumpf stoßend gegen die Bordwand des Drachen. Es würden noch mehr kommen. Die ganze Nacht lang. Traum oder Real.  Alles wurde geladen was sie brauchten. Verpflegung,Munition, Raketen,  Schlauchboote  und Kerosin für die beiden mächtigen Turbinen. Und eine Drohne haben sie auch. Lambert wartete auf eine Nachricht aus London.

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Er musste aufpassen das er nicht müde wurde. Müde zu kämpfen, zu töten und zu rauben. Es gab Momente an denen er sich fragte, warum er das mache. Es ist die Stunden bevor die Sonne aufgeht und die Geister ihn in Ruhe lassen. Geister von denen er nicht weiss ob sie aus dem Meer kommen oder in ihm wohnen. Die ihm den Rest seines Lebens nehmen oder ihn mit Reichtum überhäufen würden. Er beobachtet seine Männer. Hört das Lachen der Kinder das gegen die Dunkelheit des Jungels prallt. Das Singen einer Nachtigall bevor die Hölle aufbricht. Sollte es ihn einschläfern um nicht mehr reagieren zu können? Seine Männer, würden sie bedingungslos zu ihm halten oder sich gegen ihnstellen? Und Lie, was würde er unternehmen? Er musste ihm immer Kilometer weit voraus sein. Er war mächtiger als Lambert. Lambert blieb nur die List.Und wieder kroch die Müdigkeit in sein Hirn. Und dann waren sie wieder da. Wie grühne Wolken irrlichterten sie in den Sonnenstrahlen. „Hey alter Junge“ sagten die Geister. „Schlaf uns nicht ein. Wir haben großes mit dir vor.“

 

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