Kampf und Gier

Eine weitere Episode aus Quarz. Der Held rettet eine Windfrau die von einem Menschenschlachter gefangen wurde, der den sozialen Abschaum der sich im Eisshelfgürtel versteckt mit Fleisch versorgt.

Und jetzt die Szene in der ein reicher, mächtiger alter Mann der zur Hälfte aus Protesen besteht mit seiner Sekretärin einen Sohn zeugen will. ER ist wie gesagt ein sehr mächtiger Mann und sein eigener Sohn ein Softi. Er beschließt einen neuen Tronfolger zu zeugen und den alten durch seinen Meister ermorden zu lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Natürlich wehrt sich der Sohn und findet Unterstüzer im Hamburger Hafen. (Die Location fanden die Japaner sehr interessant). Er muss also dort gegen seinen Mörder kämpfen, der neue Lieblingsschüler seines ehemaligen Meisters. Aber wie es so geht, de Sohn ist härter als sein Vater denkt.

 

Das war der Zeugungsprozess. Jetzt kommt der versuchte Mord. Einer von vielen versuchen. Die Reihenvolge der Seiten stimmt nicht ganz aber ich werde sie noch einmal alle in cronologischer Reihenfolge einstellen. Ich habe damals ein Großteil des Mangas in New York gezeichnet. Ich hatte mir dort ein Aparment gemietet, tagsüber gezeichnet, abends in Sportsbars oder bein Baseball Spielen der New Jork Yankees oder in abgefahrenen Clubs in denen Szenegrößen der Musik für ein paar Dolars spielten.

 

 

Comments
2 Responses to “Kampf und Gier”
  1. Radulatis sagt:

    Hallo Matthias,
    bei der heutigen Mangapositionierung in Deutschland könnte ich mir eine Veröffentlichung eines “Euro-Mangas” von Dir sehr gut vorstellen. Die gezeigten Bilder schreien ja direkt nach Papier. Die beiden Bilder aus Quarz sehen schon sehr verlockend aus, erinnern mich irgendwie an Corben oder Storm, bitte realisiere Deine eigene Fantasie-Geschichte mit Brüsten, Gewalt und Magie! (Gerne in dieser Reihenfolge …)
    Gruß Malte

    • Matthias Schultheiss sagt:

      Mein lieber Malte,
      ich kenne einen Malte, er war mal in meiner Klasse und hat jetzt den Abschluss gemacht. Vielleicht bist Du es ja. Dann drücke ich Dir die Daumen. Bist Du es nicht, trotzdem Danke für deinen Beitrag. Zu deiner Idee. Mein Eindruck ist der, das die echte Mangagemeinde sehr genauer Vorstellungen davon hat, wie ein Manga sein muss. Und der muss eben echt Manga sein. Meine Bilder gefallen mir auch gut, aber sie sind nicht echt Manga, sondern anders Manga. Und das ist der Haken. Ist auch kein Thema was die große Zahl der Manga Leserinnen in ihre Mangawelten führt. Da geht was anderes ab. Hummelcomics hat es mal versucht. Ging nicht.
      Was Quarz betrifft, so bin ich immer nebenbei so ein bisschen am Arbeiten, sozusagen zur Entspannung. Das dauert noch. Aber dein Einwand was die Reihenfolge der Themen betrifft hast Du mir ein wertvollen Hinweis gegeben. Die Haie von Largos sind eine gewalttätige Serie. Aber den Sex, den habe ich vergessen. Da wird ein kleiner Chinesen junge als Dolmetscher auftauchen, da Lamber ja diese Sprache nicht reden kann. “Ein kleiner Junge”, ach Gott wie süß. Aber auch hart. Kinder im Sog des Verbrechens vor einem betroffen machenden sozialen Hintergrund. Wow. Unschuldig, geknechtet durch die Probleme der dritten Welt und Hunger und Not. Und wer will das sehen? Du Malte? Du willst Brüste sehen, Schrotladungen die Palmenwedel zerfetzen und nackte Woodofrauen auf ihren glitschigen Zauberbesen. Sag mal, hast du ein Herz aus Stein?
      Und fuck, du hast recht. Das will ich auch. Ich habs nur vergessen weil mich die Umzinglung der Gutmenschen mit ihrem Bazillen verseucht hat. Nein, es muss krachen. Warum lesen und produzieren wir dann diese Schundliteratur die in Deutschland nur den Idioten zugeschrieben wird? Abgesehen von wenigen Ausnahmen die sich mit -migrationsproblemen oder Deutscher Schuld befassen und in den heiligen Hallen der literarischen Quatschköpfe in winzigen gnädigen Artikeln am Ende wichtiger Magazine abgehandelt werden. Wir produzieren solche Comics, weil die Welt zum Teil so ist. Nur keiner will es wahrhaben. Ist ja auch alles übertrieben dargestellt. Ist uns aber egal und ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich gänzlich ungeniert.
      Malte du hast mich und wahrscheinlich einen andern Haufen männlicher Fans aus dem Herzen gesprochen. Und uns erlöst. Aus dem kleinen Dolmetscher Jungen aus Teil 4 wird jetzt eine oberaffengeile, schlitzäugige, rabenschwarzhaarige durch und durch falsch und verdorbene Dolmetscherin. Mit großen, gelben Brüsten. Und dann kannst du Dir vorstellen was abgeht. Sie ist ähnlich von der Rolle wie Lamber. Wenn einer Ideen hat was geschehen könnte kann sie gerne mitteilen. Noch sind die Seiten nicht gezeichnet nur gescribbled. Und das ist zu ändern. Yes, zurück zudem, wie es anfing. Schmutz, Blut, Raub und die verzweifelte Jagt nach dem Glück, der Beute. Und ein Scheißdreck auf die soziale Attitüde. Dafür sorgen unsere Teutschen Soldaten am Horn von Afrika und in Afghanistan. Da bauen sie kleine Häuschen für die Einheimischen Terror Fuzzis und schnitzen Kanus für die netten Seeräuber damit sie nach Deutschland paddeln und um Asyl bitten können. Kriegen sie auch. Das Abmurksen von Seeleuten wird ihnen großartig verziehen. Kommt ja ach nur in schlechten Comic vor. Ja wer zum Scheiß will das hören. Warum fegen sie Die Burschen nicht von Deck, zersieben ihre Boote und schicken sie in ihre verdammte Hölle zurück!!
      “Ja mal Vorsicht, die haben doch soziale Probleme und so. Und ihre Kindheit war echt daneben, der Vater ein krimineller Pfosten und die Mutter hat gesoffen und im Seeräuberpuff die Tische gewischt. ….. da konnte der kleine Junge doch kein Dolmetscher werden.!!!”
      Genau. Unsere Deutschen Gutmenschen haben das richtig erkannt und machen alles besser anderen. Bis auf Comics, die machen meist die anderen besser. Aber darauf geschissen. Dafür haben wir Grimms Märchen, Günther Grass, Wagner und Mozart und….. naja noch viele schöne erhabene Sachen mehr. Bis auf den Weihnachtsmann. Der ist von Coca Cola. Das sollen sie auch behalten….aber dein Zuspruch Malte, danke. War wie ne Nadel voller beschwingender Säfte. Wir lassen es krachen. Und wie sagt der verwundete Held in Sin Chity, als ihn die Frau im Bad verpflastert: „es wird wieder so sein wie in den guten alten friss oder stirb Zeiten.“ Ja so wird es wieder sein. Solange ich den Stift noch halten kann.

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