Krass

 

So Weihnachten ist vorbei. Da ich nicht mehr mit meiner Eisenbahn spiele zeichne ich. Lambert ist ganz schön anstrengend mit dem ganzen Wasser. Das ist so eine Form wie Wolken. Nicht richtig fassbar. Aber Piraten sind nun mal dort angesiedelt und daher….es führt kein Weg vorbei. Aber zur Erholung knoble ich an meiner anderen Fantasistory. Habe ich euch erzählt.  Ich mache da so eine Art Konzeptzeichnungen um die Atmosphere der Geschichte einzufangen und mich selber mehr und mehr dort hinein zu versetzen, die verschiedenen Charaktere kennenzulernen, ihre Motive und auch die wirkliche Geschichte zu finden. Bisher gibt es nur ein für mich faszinierendes Setting, verschiedenen Bilder und Ereignisse. Aber das ist noch nicht die Geschichte. Ich kenne den Held, aber weiß noch nicht genau was sein großes Abenteuer ist. Also habe ich ab und zu Bilder im Kopf, weil ich etwas gelesen habe das ich spannend finde, das mischt sich vielleicht mit der entsprechenden Musik die ich gerade höre und dann entsteht ein Bild das ich malen muss, weil es ein Schlüsselbild ist. Ich hatte euch einmal dieses Meerwesen gezeigt das im Schelfeis Gürtel lebt. Während ich das Bild malte kam mir der Gedanke das diese mörderischen Wesen, wenn man sie nicht tötet,  in Bordelle verschleppt werden könnten. Die Aussage die dahinter steht ist ist folgende. Die Männer die an diesen Außenposten leben sind gnadenloser Abschaum. gefährlich, krank, unberechenbar und gewalttätig. Aber wie das zeigen. Wodurch diese Atmosphäre schaffen? Wenn wir davon ausgehen das es diesen Männer Vergnügen macht unter erheblichen Gefahren und unter Verachtung alles Kreatürlichen sich an diesen Wesen zu vergreifen, ist das geanau diese Stimmung die dort vorherrscht. Also habe ich einmal versucht diese Szene einzufangen.

Stam engine boy4

Der Kohlezug transportiert glühendes Brennmaterial aus Kokereien durch die Sanddünen. Allein die kleine Lok mit diesem Mann der eine Filtermaske trägt und den endlosen Wagons hinter sich konfrontiert mich mit einer fremden, unbekannten Kultur.   Und das ist der Sinn der Übung. Visuelle Metaphern zu finden die uns über das hinaus was wir sehen, in Stimmungen zu versetzen.

Gefühle in uns zu wecken die uns in Atem halten. Natürlich kann ich nur meine eigenen Gefühle testen. Aber ich bin mir sicher, unsere Gefühle unterscheiden sich nicht so sehr voneinander wie wir denken. Insofern gehe ich einmal davon aus, was gut ist für mich , sollte auch gut für die Leser sein. Alle Abentheuer die uns bewegen müssen einen nachvollziehbaren Grund haben.  Geld ist ein schlechter Grund. Geld ist abstrakt. Aber ein Traum, Liebe, eine scheinbar unheilbare Krankheit, Sehnsucht, das bewegt uns mental.

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