Entstehung des Manga Wahnsinns

 

IMG_0037Mangas. Sie werden erzählt wie Filme. Keine Seitenbeschränkung. Ich habe mal einen für Kodansa angefangen. „Im Zeichen des Wahnsinns „ oder so ähnlich. So ähnlich gestaltete sich auch die Arbeit. Wahnsinn. Permanente redaktionelle Kontrolle u.s.w. Wurde nie fertig weil immer wieder neue Änderung seitens des Verlages kamen. Aber es entstanden einige gute Sequenzen die ich euch nicht vorenthalten will. Komplett unter UNVERÖFFENTLICHTE COMICS / MANGASTUFF/ zu sehen. Aber damit ihr inhaltlich nicht aus der Kurve fliegt erzähle ich worum es in dem Kapitel geht.

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Vorgeschichte: Also, der Vater von dem Helden ist so was wie ein Oligarch. Stinke reich und mächtig, weltweites Industrieimperium und so…kennen wir ja. Der sitzt aber halb Maschine in einem Rollstuhl. Natürlich nach einem mörderischen Kampf um sein Imperium. Die Maschine hält ihm am Leben. Natürlich hat er auch eine rattenscharfe Sekretärin. Die Szene wo er ihr ein Kind macht indem er sie in seinem Raketenrollstuhl vögelt und der Meister sieht zu ist ja schon zu sehen. Aber das macht er erst nachdem er von seinem Weichei Sohn absolut enttäuscht ist. Vorher gibt er sich ja mächtig Mühe aus seinem Sohn was anständiges zu machen. Der Thronfolger ist also sein Einziger Sohn, unser Held. Wir greifen jetzt also etwas vor. Daddy ist also der Meinung sein Sprössling ist ein Lappen und warum? Er wird von seine warmherzigen Mutter verwöhnt und mahlt Bilder ( währen es Comics wäre es ja verräterisch für den Autor). Papa hält ihn daher für unfähig mal sein Imperium zu steuern. Darauf lässt der Alte seine Frau umlegen und der MEISTER ( der auch schon Papas Lehrmeister war) soll seinen Sohn zu einem Kämpfer machen. Das ist so üblich. Dafür benutzt der Meister seinen Lieblingskampfschüler. Er soll unseren Helden anständig verhauen damit er zum Mann wird. Klaro. Funktioniert immer. Also der verdrischt ihn mächtig nach allen Regel der Material Art und damit fängt die Episode an. Den Japanischen Text habe ich rausgelassen.

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Den Lieben (Helden)erkennt ihr am Kopfschutz.

Den Kampfmaschinen Typ erkennbar  daran das er immer finster guckt und ein Stirnband trägt

Den Meister am Alter, Mantel und Stiefeln (War mal bei der SS)

Doch leider kommt die Freundin unseres weichlichen Helden dazwischen und zieht den Ärger der Kampfmaschine auf sich. Grund sie sich mal anständig vornehmen. Aber unser Held rafft sich auf und versucht seiner Freundin zu helfen. Geht aber nicht lange gut. Und kurz bevor unser Kampfmaschine die Freundin des lappigen Helden richtig durchvögeln kann, greift der Meister ein. Das geht dann doch zu weit. Alles klar?

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Davon abgesehen, ich finde ich einige Pannels immer noch gelungen wenn ich es ins gesamt heute doch anders machen würde. Be.z.w. Ich würde so ein Kram heute sowieso nicht mehr machen. Ich fand die Sache damals reizvoll, das Geld stimmte aber ich habe mir viel zu viel von den Typen reinreden lassen und wollte japanischer sein als die Japaner. Die Originale sind auf a4 mit schwarzer Tusche gezeichnet , mit Pinsel coloriert und mit Airbrush modelliert. Zwischendurch mit einer elektrischen Radiermaschine die Übergänge geschliffen. So wie bei „Die Wahrheit über Shelbie“ . Die Frage bleibt – lohnt es sich eine Szene mit unbegrenzter Seitenzahl filmisch auszuarbeiten oder ist das für eine Gute Geschichte nicht nötig? Ich würde sagen, es ist ein ökonomischer Kompromiss oder, nicht alle Szenen lohnen sich für ellenlange Darstellungen.

 

Und mit „DAS SCHLOSS DER RABEN geht es auch weiter. Zu finden unter /Veröffentlichte Comics / Talk Dirty / Talk Dirty2 Das schloss der Raben

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