Schritt für Schritt 2- the old devel is working again

 

Ich habe das noch nicht mit Korrekturen manipulierte Bild zum weiterarbeiten genommen. Die Korrekturen habe ich euch jetzt nur schon einmal gezeigt um euch den Mund wässerig zu machen. Das mache ich zum Schluss. Und ihr könnt sicher sein, um so mehr das Bild euren Vorstellungen entspricht um so weniger schiebt ihr mit den Farbreglern herum.

Ich habe jetzt alle wichtigen Farben eingetragen. Und was ganz wichtig ist, um gut zu sein. Das Licht. Ich muss das immer wieder betonen. Und dazu werde ich euch jetzt einmal was erklären. Wer wirklich die Absicht hat gut zu werden sollte sich das reinziehen. Die von euch die es schon wissen brauchen es natürlich nicht. Trotzdem ist es immer wieder eine gute Übung. Bestimmte Dinge gehen nur mit Naturstudien. Dafür gibt es keine Tricks.

8 Palmenschatten montiert

Aber erstmal habe ich einige Palnmenschatten an die Wände montiert. Das ganze spielt irgendwo im Jungle. Aber jetzt nehmt ihr euch mal zwei weiße Kaffeetassen oder auch Teetassen. In eine gebt ihr Kaff oder Tee, setzt euch an einen Tisch und genießt sie. Die andere Tasse stellt ihr vor euch auf den Tisch. Obwohl sie weiß ist gibt es viel auf ihr zu sehen. Besonders wenn man weiß, das dort was sein muss. Am Anfang sieht man nämlich noch wenig. Aber wenn man schon mal weiß was ihr suchen sollt, findet man es auch leichter. Ihr werdet also sehen das die Tasse eine beleuchtete Seite hat. Tagsüber kommt das Licht meistens das Fenster. Was auffallend ist, das die andere unbeleuchtete Seite nicht dunkel ist, wie ihr das beim Mond beobachten könnt. Das kommt daher das unser Umfeld voller Reflektionslichter ist. Sie sind überall, es sei den ihr setzt euch mit der Tasse in eine schwarze Kiste und mahlt auch euer Gesicht schwarz an. Also, irgendwo anders kommt noch anderes Licht auf die Tasse, zusätzlich zu dem von der Hauptlichtquelle. Es zeichnet sich aber durch zweierlei Umstände aus. 1. Es ist dunkler als die Hauptlichtquelle. Und zweitens hat es immer eine andere Farbe. Am Anfang ist das schwer zu beobachten aber ich werde euch weiter helfen. Nehmt einen Schluck aus der anderen Tasse und entspannt euch. Es ist nicht so schwer. Das Geheimnis ist folgendes. Das Hauptlicht und die Lichtreflektion unterscheiden sich darin, das die eine Lichtquelle kaltes Licht beinhaltet, die andere warmes Licht. DAS ISST IMMER SO! Z.B. Schnee ist grob gesehen erst mal weiß. Aber wenn ihr genau hinseht ist er im Licht warm, von Rosa bis gelblich, im Schatten violett. Also rosa ist warm, in Violett ist Blau drin. Also ist diese Farbe kälter. Ihr müsst das so verstehen. Stellt euch ein rotes Gewand vor. Dort gibt es helle und dunkle Seiten. Das Dunkle ist auch eine Lichtruflektion. Ihr werdet sagen, also ein Rotes Gewand, dann muss die Reflektion also kühler sein? Richtig. Das heißt ihr habt im Dunklen ein gelbes Rot und im Licht ein Blaues Rot. Tageslicht hat Blauanteile. Bei einem grünen Gewandt hättet ihr also ein Moosgrün in der Dunkelheit, heißt mit gelb, und im Licht ein blaues Grün. Richtig. Mann kann alle Farbtöne, ob sie kalt oder warm sind, wiederum in einen kalten und einen Warmen Teil zerlegen. So wie heißes Wasser heißer oder kälter sein kann und kaltes Wasser auch den Unterschied von kälter und weniger Kälter haben kann. Und das ist das Geheimnis. Kein Gegenstand setzt sich aus einer Farbe zusammen die lediglich mit Schwarz runter gemischt wird oder mit Weiß aufgehellt. Es verändert sich immer die Farbtemperatur. Das kann man bei Photoshop wunderbar anhand der Farbregler durchexperimentieren und ich verspreche euch, wenn ihr das einmal anwenden könnt, seid ihr richtig gut. Natürlich kann man alles auch nur mit Schwarz und weiß oder monochrom machen. Aber Farbe knackt eben richtig.

9 Fertig

Also das habe ich jetzt einmal mit dem Bild oben gemacht. Ihr könnt es da noch klar sehen wo kalt und warme Farben eingesetzt sind. Und jetzt mache ich das Bild ordentlich. Ich überarbeite alles genauer und mahle Farbübergänge. Meisten nehme ich dazu eine Pinseldeckung von 33% bis 5 % um die Farbtöne ineinander zu mischen. Aber da wird jeder seine eigene Technik haben. Und jetzt kommt der letzte Akt. Ich verstärke wenn nötig die Schatten und setze die Spitzlichter auf. Fertig.

10 letzte Korrektur

Und zum Schluss wende ich noch einmal die Tonwertkorrektur an. Viel Spaß bei eurer nächsten Arbeit wenn euch mein Beitrag inspiriert haben sollte. Würde mich freuen. Ihr könnt natürlich auch fragen oder untereinander diskutieren. Viele Wege führen nach Rom. Beide Artikel habe ich in ein neues Verzeichnis” Tutorials” abgelegt.

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